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Landflucht der SenseSeit 2008 lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten [UN, dpa, reuters]. 2016 sind es mit den Menschen auch immer mehr Tiere und Pflanzen. „Die Artenvielfalt ist in Städten mit ausreichend Grünflächen offenbar höher als in Agrargebieten. Wie eine Studie der Universität Bern zeigt, kann der negative Einfluss intensiver Agrarwirtschaft auf die Biodiversität grösser sein als jener der Verstädterung„, so das Ergebnis der Biologinnen Tabea Turrini und Eva Knop vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern [NZZ 26.1.15].
Warum kommen Lebewesen in die Stadt? Wenn es im Dorf besser wäre, würden sie wohl dort bleiben?
Sogar die vom Aussterben bedrohten Sensen sind mittlerweile in der Stadt angekommen.
Mit einer Reihe von Texten, Interviews und Projektbeschreibungen möchten wir 2016 unter dem Titel Sensen in der Stadt zeigen, dass das Leben in der Stadt artenreich und natürlich sein kann und welche konkreten Möglichkeiten es gibt, positive Entwicklungen in den Städten (und dabei besonders in Wien) zu unterstützen.
Natürlichkeit in der Stadt ist Voraussetzung für das Lebendigsein in der Stadt.
Jede Anregung für diese Reihe ist uns willkommen. Wir wollen nicht in unserer kleinen Welt verharren. Und wir wollen dabei ganz praktisch sein, so wie die Sense.